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Die Erfrischung im Internet

Das liebe Vieh

Wer kennt und liebt sie nicht, die Bauernhoftiere, die uns viele nützliche Dinge geben…! Ganz besonders das Rind ist erwähnenswert, liefert es uns doch je nach Geschlecht und Alter Milch, Fleisch oder Leder. Weitgehend unbekannt ist jedoch sein Nutzen für die biochemische Forschung. Für Zellkulturen wird mit Vorliebe fötales Kälberserum verwendet, da dieses besonders viele wachstumsfördernde Ingredienzen beinhaltet und für die im Labor gehaltenen Zellen so etwas wie ein Power-up-Item ist. Wo aber kommt dieses Serum her? Riskieren wir einen Blick auf das Schicksal der Rinder:

Weibliche Rinder, also Kühe, dienen von alters her als Milchlieferanten sowie als – jährlich künstlich besamte – Produktionskörper von Kälbern, die abhängig vom Geschlecht ihrem vom Menschen bestimmten Daseinszweck zugeführt werden. Männliche Kühe, je nach Vorbehandlung Ochsen oder Stiere, sind nach mehrmonatiger Mästung wichtige Lieferanten für Fleisch. Werden Rinder in Herden gehalten, die freien Auslauf haben, so kommt es vor, dass eine Kuh ungeplant trächtig wird. Milchkühe, die den Zenit ihrer Milchproduktion überschritten haben, werden geschlachtet, um z.B. zu Wurst verarbeitet zu werden. So gelangen auch trächtige Tiere zur Schlachtung. Wenn die Bauchhöhle einer solchen Kuh geöffnet wird, findet man dort dann den Fötus, der in der Folge entblutet wird. So erhält man das fötale Serum, das für viel Geld verkauft wird und der Wissenschaft große Dienste erweist. 

Manchmal wird auch nicht-fötales Kälberserum verwendet, das beim Schlachten von Kälbern anfällt. Dabei werden Kälber benutzt, die nicht zur Fleisch- oder Milchproduktion gemästet werden. Also eine Art Reste-Verwertung, damit nichts verschwendet wird. Sonst würde ja Müll anfallen, und das wollen wir doch nicht! Schließlich soll uns niemand vorwerfen können, dass wir die Umwelt verschmutzen!

Den 16.000 Bäumen

Am Tag des Baumes gedenken wir heute der unzähligen Bäume in der steirischen Landeshauptstadt Graz, die zugunsten eines noch zu bauenden Wasserkraftwerks ihr Leben bereits lassen mussten bzw. die den weiteren Baumaßnahmen noch zum Opfer fallen werden (für weiterführende Informationen: Die Mär vom Murkraftwerk, Sonderbeitrag Murcamp, Neues von der Mur).

Die Erbarmungslosigkeit, mit der den starken Stämmen zugesetzt wurde, war beispiellos, ebenso die schamlose Haltung der beteiligten Partner und deren absolute Missachtung der besorgten Bevölkerung, der obdachlos gewordenen Tiere, der weinenden Pflanzen. O ja, denn auch diese schreien und klagen, unhörbar zwar für den ignoranten Menschen. Weinen wir mit ihnen.

Mein Freund der Baum ist tot
Er fiel im frühen Morgenrot
Bald wächst ein Haus aus Glas und Steinen
dort wo man ihn hat abgeschlagen
bald werden graue Mauern ragen
dort wo er liegt im Sonnenschein.

(aus: „Mein Freund, der Baum“ von Alexandra)

Dem ist nichts hinzuzufügen.

#tagdesbaumes #rettetdiemur #graz #murkraftwerk #murcamp

 

Wort der Woche: Denkfäulnis

Morsereport

  • Zuhören will gelernt sein.
  • Nespresso zerstört Regenwälder.
  • Kermits kleiner Bruder misst nur 2,5 cm.
  • Das Murcamp tanzt am 29.04. in der Postgarage.
  • Habgier nimmt keine Rücksicht auf Menschenleben.
  • Wer in Venezuela demonstriert, riskiert einen Kopfschuss.

    #Klänge #Kaffee #Muppets  #rettetdiemur #BVB #Maduro

    Die venezolanische Katastrophe

    Caracas, eine der gefährlichsten Städte der Welt… das Volk auf der Straße…

    Die Demonstranten fordern eine Absetzung Maduros, erwarten Neuwahlen. Unabhängig davon, dass dies zu verlangen klarerweise gerechtfertigt ist –  sieht man sich nur die seit Monaten, wenn nicht noch länger vorherrschenden chaotischen Zustände im ganzen Land an (Versorgungsengpässe, Gewalt, Arbeitslosigkeit, Inflation etc.) -, welche Chance haben die gebeutelten Massen, dass ihrem Wunsch nach demokratischer Vorgehensweise Rechnung getragen wird, wenn Nicolás Maduro, seines Zeichens nicht mehr einfach Autokrat, sondern erbarmungsloser Diktator, sich einen feuchten Kehricht um demokratische Prinzipien schert!

    Dass das Land sich in einer humanitären und wirtschaftlichen Katastrophe, faktisch schon im Ausnahmezustand befindet, ist nicht das Resultat des Einwirkens dämonischer Mächte – auch wenn Maduros Charakter mehr Nähe zur Hölle denn zum Himmel aufweist -, sondern vielmehr deutlicher Beleg für die eklatante Misswirtschaft des von Hugo Chávez errichteten und von Maduro weitergeführten Sozialismus des 21. Jahrhunderts, dessen faule Früchte nun das venezolanische Volk erntet.

    Jeder Versuch, von außen helfend und schlichtend einzuschreiten, wird als politischer Putschversuch des Kapitalismus gesehen und abgewehrt. Demonstranten – verzweifelte Bürger, die ihre Menschenrechte nach Nahrung, Gesundheitsversorgung, Frieden einzufordern suchen – werden wie Feinde der Regierung, wie Verräter behandelt, ihre Proteste niedergeschlagen. Und da proportional zur Verschlechterung der Zustände auch mit einer Zunahme der Demonstrationen zu rechnen ist (was dem selbstherrlichen Diktator sehr wohl bewusst ist), werden mit den der Regierung verbliebenen monetären Mitteln – nein, keine Lebensmittel, keine Kleidung, keine Medizin gekauft, sondern Waffen; Waffen, um den Milizen die Mittel an die Hand zu geben, Aufstände noch schneller, noch brutaler niederzuschlagen.

    Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten. Die Zeichen stehen auf Bürgerkrieg.

    Buchtipp des Monats: 

    Erich Kästner: Lyrische Hausapotheke

    Wort der Woche: Erdäpfelschmäh

    Morsereport

    • Mit Osterfeuern verjagt man Dämonen.
    • Nazi_innen sind auch Mensch_innen.
    • Coca Cola produziert 3.400 Einweg-Plastikflaschen pro Sekunde.
    • Mehr als eine Million Peruaner sind von den zerstörerischen Auswirkungen der Naturkatastrophe El Niño betroffen.
    • Japan benutzt Monster als Werbeträger: https://m.youtube.com/watch?v=hiTX-tcJGKI.
    • Verzeihen fördert die Gesundheit.
    • Zecken stecken in Hecken.

      #Brauchtum #Neudeutsch #UnaSolaFuerza #Tourismus  #Gesundheit

      Geschichten, die das Leben schreibt – Lyrik

      Die Bombe schrie laut
      Glimpflich davongekommen
      Nur Scherben im Arm

      Doch wer heilt solch ein Trauma?
      Wer nimmt die Erinnerung?

      (c) Ludmilla dA

      –> Zum Aktuellen Artikel

      #BVB #MarcBartra

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